Özlem Sahin, geboren in Deutschland aber dennoch in der türkischen Kultur verwurzelt.
Sie ist eine Künstlerin, die in ihren Bildern den Gefühlen, Konflikten und dem Zwiespalt Ausdruck verleiht, die im Zusammenprall zweier unterschiedlicher Kulturen und gegensätzlicher Denkweisen begründet sind und ihr Leben maßgeblich prägen.

Sie visualisiert Realität und Traumwelt… verbindet die eine Kultur als Pendant zur Anderen… thematisiert ihre Ambivalenz zu einer Gesellschaft, deren Normen sie entspricht, indem sie ihr wahres Ich hinter einer Maske verbirgt.

Religion, Politik, die Herausforderungen der heutigen Gesellschaft… so viele Faktoren im komplexen Zusammenspiel, der Kulturen, deren Differenzen kaum auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen sind. Anderseits wiederum ein großes Gut, die Freiheit zu besitzen, zwei Welten zusammenzufügen und die resultierenden Gedanken und Ideen in Form und Farbe festzuhalten.

Ihre eigene Welt, die die Künstlerin seit Ihrer Kindheit, nicht ohne Hindernisse ihres Umfeldes, aufgebaut und erschaffen hat.

 

In meinen Bildern sieht man Ängste, Kämpfe, strittige Gedanken, Zwiespalt Zerrissenheit, aber auch die Schönheit von Allem, Sinnlichkeit, Gefühle, Emotionen und Liebe…. mit dem Lauf des Pinsels, der sich seinen Weg über die Leinwand bahnt und die Geschichte meiner Zwischenwelt erzählt.

Eine prägende Inspiration waren die Verse des persischen Dichters Ömer Hayyam, welcher im Jahre 1048 – 1123 gelebt hat. Er war zudem noch Mathematiker, Astronom und Philosoph.

Eines seiner Gedichte faszinierte mich so sehr, dass ich es auf Leinwand festhalten musste …

Ich lade Dich nun recht herzlich zu einer Reise durch meine Welt der Gefühle, meinen Konflikten und dem Zwiespalt, die im Zusammenprall zweier unterschiedlicher Kulturen und gegensätzlicher Denkweisen begründet sind.

“So sterben wir und verlassen diese Welt rückblickend auf Tausende von Perlen, die uns begegneten und auf jene schauend, die dogmatisch waren in ihrer sinnlosen Ignoranz … denn durch sie blieb manch ein bunter Gedanke ungesagt!”

ÖMER HAYYAM